Der Musikverein Stadtkapelle Markgröningen e.V. blickt auf ein gelungenes Wochenende zur Feier seines 52. Internationalen Musikfestes zurück, bei dem das Blasorchester aus Szentes in Ungarn und der Musikverein Alberschwende aus Österreich der Einladung nach Markgröningen gefolgt sind. Im stets sehr gut besuchten Festzelt sowie auf dem historischen Marktplatz erfreuten sich zahlreiche Gäste vom 17. bis 20. August 2018 unterschiedlichster Musikrichtungen.

Traditionsgemäß wurde das viertägige Fest von den drei musikalischen Abteilungen des Vereins am Freitag mit dem „Markgröninger Abend“ eröffnet. Dabei durften selbstverständlich der Fassanstich durch Bürgermeister Rudolf Kürner und der darauf von ihm dirigierte „Markgröninger Marsch“ nicht fehlen.

Nach diesem imposanten Auftakt von Spielmannszug, Fanfarenzug und Blasorchester unter der Leitung von Stadtmusikdirektor Georg ter Voert sorgte den restlichen Abend das Blasorchester mit moderner Unterhaltungsmusik für gute Stimmung. Zeitweise übernahm auch die neue Vizedirigentin Anja Kratzig den Taktstock und konnte sich mit einem erfolgreichen Einstand dem Markgröninger Publikum vorstellen.

Am Samstag fand um 16:30 Uhr zunächst ein Empfang für geladene Gäste im Rathaus statt. In diesem Rahmen wurden sowohl von Seiten des Kreisverbandes als auch von Seiten des Musikvereins Ehrungen für langjährige aktive und fördernde Mitgliedschaft vorgenommen. In diesem Jahr wurden Walter Rieger für 70-Jahre und Stadtmusikdirektor Georg ter Voert für 60-Jahre aktive Tätigkeit in Musikvereinen des Blasmusikverbands außergewöhnliche Ehrungen verliehen. Den zahlreich erschienenen Zuhörern wurde im Anschluss daran bei strahlendem Sonnenschein das Konzert auf dem historischen Marktplatz präsentiert. Gestaltet wurde das Konzert vom Musikverein Markgröningen mit seinen drei musikalischen Sparten, dem Blasorchester aus Szentes / Ungarn, dem Musikverein Alberschwende aus Österreich sowie dem Trommler- und Pfeiferkorps aus Strauch in der Eifel.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der internationalen Gäste. In einem abwechslungsreichen Programm stellten die Musiker des Blasorchesters Szentes aus Ungarn als auch die Musiker des Vereins aus Alberschwende in Österreich ihr Können unter Beweis und zeigten ihren Spaß an der Musik. Danach brachte die Band tone::trip zu später Stunde die Stimmung im Zelt zum Kochen. Das Zelt bebte, als die Band bis spät in die Sommernacht Teile seines umfangreichen Repertoires an moderner Unterhaltungs- und Stimmungsmusik zum Besten gab.

Bereits um 7:00 Uhr am darauf folgenden Tag traten Spielmanns- und Fanfarenzug zum Wecken an, um die Markgröninger Bevölkerung musikalisch aus dem Schlaf zu holen. Im Anschluss daran waren die drei musikalischen Abteilungen des Musikvereins Stadtkapelle Markgröningen beim ökumenischen Gottesdienst im Festzelt zu hören.

Die Gastkapelle aus Alberschwende / Österreich und das Trommler- und Pfeiferkorps aus Strauch präsentierten sich erneut beim darauf folgenden Frühschoppenkonzert. Zum Beginn des Nachmittagsprogramms lag die Unterhaltung der zahlreichen Besucher einmal mehr in den Händen des Musikvereins Unterriexingen.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen unterschiedlicher Klänge Markgröninger Blasmusik: Spielmanns- und Fanfarenzug sowie das Jugendorchester des Musikvereins gaben Teile ihres Repertoires zum Besten.

Ungarn mit allen Sinnen erleben konnten die Besucher am Sonntagabend beim Ungarischen Abend. Hochwertige Blasmusik, traditionelle Tänze der Folkloregruppe aus Szentes, eine Weinverkostung von Weinen aus dem Heimatland, landestypische Spezialitäten und ein Quiz sorgten für einen kurzweiligen Abend.

Das Göckelesessen am Montagnachmittag ist für die Markgröninger ein fester Bestandteil des Musikfestes. Bei traditioneller Blasmusik der „kleinen Besetzung“ des Musikvereins nutzten Firmen den Vorbestellservice für den Mittagstisch, aber auch private Gruppen wie z.B. Abschlussjahrgänge verabredeten sich im Festzelt. Zum Abschluss des 52. Internationalen Musikfestes heizte die Liveband „Knutschfleck“ mit der „Neue Deutsche Welle Party“ den Besuchern im Zelt noch einmal richtig ein.